Leider erkranken weltweit jährlich immer mehr Menschen an der Alzheimer-Krankheit oder anderen Formen der Demenz. Im Jahr 2016 waren es bereits knapp 2,0 Millionen Betroffene in Deutschland, 10 Millionen in Europa und 35,5 Millionen weltweit. Bedauerlicherweise ist die Tendenz steigend, so lautet die Prognose bis 2050 weltweit 115 Millionen Erkrankungsfälle.

Die Angst vor der Alzheimer-Demenz ist groß, denn bisher galt diese Erkrankung als unheilbar. Es gibt es bis heute kein wirksames Medikament, obwohl die Pharmaindustrie seit langer Zeit mit Hochdruck daran arbeitet. Der Grund hierfür liegt in der Natur der Krankheitsentstehung: man weiß mittlerweile, dass die Demenz eine generalisierte Stoffwechselerkrankung des Körpers ist, die sich im Zentralnervensystem, nämlich in unserem Gehirn, manifestiert. 

Die gute Nachricht aber ist, dass der US-Neurologe Dr. Dale Bredesen  – nach über 30 Jahren intensiver Forschung – gezeigt hat, dass es möglich ist, Alzheimer-Demenz vorzubeugen und zu heilen, zumindest solange keine zu weit fortgeschrittene Schädigung bestimmter Nervenzellen des Gehirns eingetreten ist. Laut seinen Forschungsergebnissen liegen die Ursachen der Krankheit nicht nur in den Genen, sondern auch unser Lebensstil ist maßgeblich: Unerkannte Infektionen und chronische Entzündungen, dauerhafte ungesunde Ernährung bzw. Mangelernährung wie auch die Exposition gegenüber bestimmten Giftstoffen sind wesentliche Faktoren, die die Krankheit auslösen und auch beschleunigen können.

Somit würden demenzielle Erkrankungen wie die Alzheimer-Krankheit nicht länger ein unlösbares Schicksal bedeuten, da die Krankheit durch Änderungen und Anpassungen des Lebensstils reversibel ist. Daher ist es auch möglich, sich präventiv vor der Demenz zu schützen. Mehr noch:  Es konnte an vielen Demenz-Patienten gezeigt werden, dass die Krankheit aufgehalten werden kann oder der Krankheitsverlauf gar umkehrbar ist, selbst wenn man sich in einem leicht fortgeschrittenen Stadium befindet. 

Da diese große Chance unbedingt genutzt werden muss, möchte das Projekt ‚Kompetenz statt Demenz’ Ihnen deshalb die Möglichkeit geben, geeignete Ansprechpartner im präventiven und therapeutischen Bereich zu finden. Auf den folgenden Seiten haben wir daher begonnen, Ärzte/innen, Therapeuten/innen und Coaches aufzulisten, die im Bereich der Demenzprävention bzw. Demenztherapie praktizieren. Alle genannten Therapeuten arbeiten ganzheitlich und individuell am Patienten mit Grundsäulen in der Ernährungstherapie, Bewegungstherapie und anderen ganzheitlichen Therapieformen.  Aber auch die Identifizierung und Reduktion von Schadstoffen und mikrobiellen Belastungen ist Teil des präventiven wie auch therapeutischen Ansatzes, worauf beispielsweise auch die biologische Zahnmedizin Wert legt. Bitte beachten Sie aber, dass die therapeutischen Ansätze durchaus unterschiedlich sein können und wir diese an dieser Stelle nicht im Einzelnen bewerten können.

Neben der geeigneten Therapie ist es überaus wichtig, den Demenzpatienten auch im Alltag angemessen zu begegnen, was Angehörige sicher an ihre Grenzen bringen kann. Deshalb ist es uns ein besonderes Anliegen, an dieser Stelle auch auf Projekte und Initiativen hinzuweisen, die Demenz-Patienten und Angehörigen insbesondere Hilfe und Unterstützung, Erfahrungsaustausch, spezielle Programme, aber auch mögliche Anlauf- und Beratungsstellen vor Ort bieten. Der Anfang ist hier nun mit den ‘Singenden Krankenhäusern’ gemacht, aber wir sind sicher, dass in naher Zukunft weitere Projekte folgen werden!

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Wir hoffen, dass wir Ihnen helfen können!