08 Apr Kerstin Groß-Steinmeyer Infektionen , Ursachen
Der amerikanischen Forscher Dr. Pat McGeer forschte, ob ggf. Viren die Veränderung der Hirnzellen verursachen könnten. Er färbte die Hirnzellen verstorbener Alzheimer-Patienten mit einer anderen Färbemethode. Er fand zwar keinen Beleg für einen Virus, aber er fand Unmengen bestimmter Hirnzellen (sogenannter Mikroglia). Diese Zellen kommen in solchen Mengen nur unter bestimmten Bedingungen zustande: nämlich bei Entzündungen! Dr. McGeer recherchierte, dass bereits 1919 Mikroglia im Gehirn von Demenzkranken entdeckt wurden. Doch diese Theorie wurde erst einmal nicht weiterverfolgt, erhält allerdings aktuell neue Aufmerksamkeit.
18 Mrz Maria Beatriz Harouche Behandlungsformen
Lithium ist bereits als Behandlungsmöglichkeit der bipolaren Störung bekannt. Allerdings ist in der Therapie mit Lithium die richtige Dosierung problematisch, da wirksame Dosen in manchen Fällen bereits negative Nebenwirkungen verursachen können. 
04 Mrz Kerstin Groß-Steinmeyer Ernährung
Die negative Auswirkungen von Transfetten (auch trans-Fettsäuren, TFS) auf unsere Herz-Kreislauf-Gesundheit sind schon seit langer Zeit bekannt, sie zählen zu den ungesundesten Nahrungsbestandteilen überhaupt.
29 Jan Maria Beatriz Harouche Prävention , Ursachen
Obwohl bekannt ist, dass der Schlaf für alle Tiere, die ein Nervensystem besitzen, essentiell ist, ist seine zelluläre Hauptfunktion noch weitgehend unbekannt. Längerer Schlafentzug kann tödlich sein, und Schlafstörungen sind mit verschiedenen Mängeln der Gehirnleistung verbunden.
08 Jan Kerstin Groß-Steinmeyer Ernährung , Klinische Studien , Pflanzenstoffe
Rotweintrinker sind ja im allgemeinen Gemütsmenschen und dafür bekannt das Leben mit Genuss und Entspannung zu meistern. Das alleine sind schon zwei Schutzfaktoren vor dementiellen Erkrankungen, denn Stress ist Gift für’s Gehirn (aber dazu mehr zu einem späteren Zeitpunkt). Ein insbesondere im Rotwein enthaltener sekundärer  Pflanzenstoff rückt darüber hinaus zunehmend in das Interesse der Forschung und Prävention bei der Alzheimererkrankung: das Resveratrol.
Lanabecestat ist ein wirkungsvoller Inhibitor der Bildung von Amyloid-Beta (Aβ) Bildung, der Hauptkomponente der Alzheimer-typischen Amyloid-Plaques. Aβ wird durch die Spaltung des Amyloidvorläuferproteins (APP) durch Proteasen, die als β- und γ-Sekretasen bezeichnet werden, gebildet. Die β-Sekretase (auch Beta-Site-APP-Cleaving-Enzyme 1, BACE1 genannt) spaltet APP an der β-Sekretase-Stelle, danach wird APP von der γ-Sekretase gespalten, was zur Bildung der Aβ-Peptide führt. Lanabecestat hemmt die Aktivität von BACE1 und konnte die Werte von Aβ1-40 und Aβ1-42 im Gehirn, in der Liquorflüssigkeit (Liquor) und im Plasma in mehreren Tiermodellen sowie auch die Liquor- und Plasmabilanz dieser Peptide beim Menschen reduzieren. Außerdem ist Lanabecestat in der Lage, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden, was bedeutet, dass eine ausreichende Menge dieser Substanz nach der oralen Einnahme das Gehirn erreichen kann.
Diese anschauliche Dokumentation im arte-Kanal zeigt sehr deutlich die Zusammenhänge zwischen einer einseitigen Ernährung, den daraus resultierenden Mikronährstoffmängeln und den Auswirkungen auf das Gehirn. In verschiedensten Experimenten wurde u.a. nachgewiesen, dass Mäuse, die unter einem Mangel an Omega 3-Fettsäuren aufwachsen, Defizite in der Ausbildung ihrer Neuronen haben und deutlich ängstlicher wirken.
13 Nov Maria Beatriz Harouche Parodontose , Ursachen
Der Zusammenhang zwischen kognitiver Funktion und Mundgesundheit wurde bisher durch einige Beobachtungsstudien gut dokumentiert. Einerseits wurde berichtet, dass Parodontalerkrankungen und Zahnverlust mit einem erhöhten Demenzrisiko verbunden sind. (Andererseits) Auf der anderen Seite wurde auch eine verbesserte Gedächtnisleistung nach einem zahnärztlichen Eingriff beobachtet. 
25 Okt Maria Beatriz Harouche Medikamente
In Deutschland werden mehrere Millionen Patienten mit Statinen behandelt. Im Jahr 2004 lag der Verbrauch von lipidsenkenden Medikamenten in ganz Deutschland bei rund 856 Millionen definierten Tagesdosen (DDD), im Jahr 2011 erhöhte sich der Verbrauch sogar auf 1.718 Millionen DDD! Statine sollen das Ziel haben, den Cholesterinspiegel zu senken und dadurch das Risiko von Herzerkrankungen, speziell dem Herzinfarkt, zu reduzieren. Als Nebeneffekt akzeptieren Ärzte und Patienten heute, meist unbewusst, mögliche kognitive Einschränkungen und Schädigungen des Gehirns. Dies sind die Ergebnisse einer Studie, die 2018 in der Zeitschrift Frontiers in Neurology veröffentlicht wurde und die den Zusammenhang zwischen Cholesterin und kognitiver Funktion untersucht[1]. Während Cholesterin heute noch unberechtigter Weise - wie die Wissenschaft inzwischen weiß - weitgehend als Teufelszeug und schädlich verunglimpft wird und der Einsatz von Statinen immer noch stark gefördert wird, ergab die Studie, dass ein niedrigerer LDL-Cholesterinspiegel (Low Density Lipoprotein) mit einem höheren Demenzrisiko verbunden ist.
04 Okt Maria Beatriz Harouche Ursachen
In der Alzheimerforschung wird der Schwerpunkt bisher auf die molekularen Abläufe im Gehirn gelegt, die mit einer Veränderung der Hirnstruktur, vor allem und zuerst im Hippocampus auftreten. Hier wird in den Gehirnen von Alzheimerpatienten eine vermehrte Bildung sogenannter ß-Amylase-Plaques gefunden, auch β-Amyloid Peptide (Aβ) bezeichnet. Diese Eiweißverklebungen behindern oder beeinträchtigen dann die Kommunikation der Nervenzellen untereinander. Die Ursachen hierfür werden dem steigenden Lebensalter und einer genetischen Prädisposition zugeschrieben. Folglich wird in der Alzheimer-Forschung seit Jahren (aber völlig erfolglos) nach einer medikamentösen Therapie zur Beseitigung oder zumindest Eindämmung der Plaque-Bildung gesucht. Eine sehr monokausale Betrachtung der Problematik.
25 Jul Anno Jordan Ernährung , Pflanzenstoffe
Die Vorteile von Curcumin in verschiedenen Organsystemen wurden in der Vergangenheit ausführlich dokumentiert und zwar bei mehreren neurologischen Erkrankungen und Krebs. Curcumin erhielt seine weltweite Anerkennung wegen seiner starken antioxidativen, entzündungshemmenden, krebshemmenden und antimikrobiellen Aktivitäten. Curcumin wurde bisher erfolgreich bei Diabetes und Arthritis sowie bei Leber-, Nieren- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt. In letzter Zeit nimmt die Aufmerksamkeit auf die Verwendung von Curcumin zur Vorbeugung oder Verzögerung des Auftretens neurodegenerativer Erkrankungen zu.
26 Jun Anno Jordan Behandlungsformen
Trotz des erheblichen Problems im Gesundheitswesen, die die Erkrankung aufwirft, sind nur fünf medizinische Behandlungen für die Alzheimer-Krankheit (AD) zugelassen, die eher dazu dienen, Symptome zu kontrollieren als den Verlauf der Krankheit zu verändern. Durch das Verständnis der sich überschneidenden Mechanismen der AD-Pathologie ist es möglich, eine Vorstellung von der Komplexität dieses Problems zu bekommen.
11 Jun Britta Friedrich Unkategorisiert
Die Weltgesundheitsorganisation hat erkannt, dass Demenz ein schnell wachsendes Problem der öffentlichen Gesundheit ist, von dem rund 50 Millionen Menschen auf der ganzen Welt betroffen sind. Es gibt fast 10 Millionen neue Fälle pro Jahr, und diese Zahl soll sich bis 2050 verdreifachen. Demenz ist eine der Hauptursachen für Behinderungen und Abhängigkeit älterer Menschen und kann das Leben der Betroffenen, ihrer Betreuer und Familien zerstören. Darüber hinaus verursacht die Krankheit eine schwere wirtschaftliche Belastung für die Gesellschaft als Ganzes, wobei die Kosten für die Betreuung von Menschen mit Demenz bis 2030 auf schätzungsweise 2 Billionen US-Dollar (kein Übersetzungsfehler!) jährlich ansteigen werden.
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